// Manufakturist für neue Blickwinkel

Manuel Grassler

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// Know How

Expertise

  • Lego® Serious Play®
  • Design Thinking
  • Service Design
  • Augenöffner
  • Manufkaturist for neue Blickwinkel
  • Facilitator von Veränderungsprozessen
  • Gestalter von Organisationsdesigns
// May I…

Im Gespräch

Was sind Deine thematischen Schwerpunkte?

Meine Schwerpunkte liegen in der Visions- und Strategieentwicklung im Großen wie im Kleinen. Darüber hinaus setze ich die Methode häufig in Projekt-Scopings ein und anschließend in den daraus entstehenden Veränderungsprozessen, um Menschen, Teams und Organisationen mit neuen Blickwinkeln zu begleiten.

Warum LEGO® Serious Play®?

Kinder werden in eine Welt geboren, die so nicht für sie gemacht ist. Über das Spiel erforschen sie diese Welt, geben ihr Sinn und lernen mit ihr umzugehen. Als Erwachsene finden wir uns durch den Wandel der passiert ebenfalls in einer Welt wieder, die nicht ganz für uns gemacht scheint. Darum glaube ich, dass wir unseren Spieltrieb wieder entdecken müssen, um auch dieser neuen Welt Sinn zu geben, sie zu verstehen und damit aktiv mit ihr und den Zukünften die daraus entstehen umzugehen lernen.

Und Lego® Serious Play® ist eine der besten Methoden, um diesen Prozess des Lernens und Gestaltens zu begleiten.

Wo siehst Du die Anwendung von LEGO® Serious Play® Workshops am sinnvollsten?

Überall dort, wo Komplexität vorherrscht. Also dort, wo Menschen gemeinsam an etwas neuem arbeiten und mehr als eine Antwort auf eine Fragestellung gegeben werden kann und sollte. Wo Menschen sich begegnen, ihre Sichtweisen austauschen und miteinander lernen mit dieser Komplexität umzugehen.

Was macht Dir am meisten Spass, wenn Du einen LEGO® Serious Play® leitest?

Dieser Moment, wenn die Teilnehmer*innen das erste Mal mit den Steinen bauen und man merkt wie sich die Energie im Raum komplett verändert.
Flow, Playfulness, Freude, Irritation und Staunen – und diese Energie über den ganzen Tag halten zu können.

Bei welcher Fragestellung wendest Du LEGO® Serious Play® am meisten an?

Was ist, was kann sein und wie können wir?

Was war Dein coolster “unseen/magic” Moment mit Lego bisher?

Bei einem Workshop wurde mir vorab mitgeteilt, dass sich ein Teilnehmer sehr introvertiert verhält und man nur ganz schwer etwas aus ihm herausbekommt. Diese Person ist am Workshoptag durch ein Verkehrschaos auch noch zu spät gekommen und hatte die gesamte Skillbuilding Session verpasst. Ich hatte nur 5 Minuten Zeit, ihm einen Crashkurs in der Methode zu geben. Und dann kamen die Momente.
Diese Person, die alle unterschätzt hatten, baute die klarsten und kräftigsten Modelle, zeigte der Gruppe mit Klarheit in seinen Sichtweisen wo wirklich die Herausforderungen liegen und inspirierte Alle hinsichtlich des Ergebnisses.
Das war für mich wahre Magie zu sehen, wie die Hilfestellung mit den Steinen und das Denken mit den Händen, das volle Potential und die Schönheit der inneren Welten von Menschen ans Tageslicht befördern kann.

Dein “best people” Moment?

Jedes einzelne Mal, wenn das Team dann beginnt gemeinsame Modelle zu bauen. Die Dynamik, die Achtsamkeit und wie aus vielen Einzelsichtweisen etwas großes Ganzes entsteht, das sich festsetzt und Vertrauen schafft. Das ist der Moment, wo ich immer denke, nun braucht es mich nicht mehr und ich darf dieses Zusammenspiel von außen beobachten.

Es gibt aber noch einen weiteren Moment – und zwar jener, wenn die Teilnehmer bemerken, dass sie anders mit einander kommunizieren. Dass jede Sichtweise ihre Berechtigung hat, Diversität gefeiert wird und es nicht mehr darum geht Standpunkte zu verteidigen.

Die Branche, bei der Du am meisten gestaunt hast über den Outcome?

Im Bankenumfeld zum Thema Nachhaltigkeit, Ethik und Fairness.

// About

Portrait

Ich besitze langjährige Erfahrung in Strategie-Entwicklungs- und Problem-Lösungsprozessen und verstehe mich als Experte für neue Denkmuster, Ideen und Perspektiven.

Ursprünglich als Produktionstechniker ausgebildet, habe ich schnell erkannt, dass sich die Welt um mich herum, und damit das Arbeiten an sich, verändert. Darum entwickelte ich mich ständig weiter, orchestrierte mein eigenes Auto-Didaktik Curriculum mit Inhalten, Büchern und Trainings ganz nach den Interessen die mich gerade getrieben haben.

So verbinde ich ganzheitliche, oft kontroverse Denkmuster und sehe mich als Grenzgänger zwischen kreativen Business- und analytischen Designansätzen. Ich finde ständig neue Erfahrungen und Inspirationen, die ich den Menschen in meinem Umfeld nur bereitwillig weitergebe, ob sie wollen oder auch nicht.

Mit Design Thinking beschäftige ich mich seit 2009, bin seit 2014 Mitglied der internationalen designthinkersgroup und nutze dieses Mindset von der Produkt-, über Service-, zu Geschäftsmodell- bis hin zu Organisationsentwicklung. Meist kombiniere ich den Zugang mit spielerischen Methoden und Verfahren, da ich überzeugt bin, dass das Spiel uns im sicheren Rahmen die Möglichkeit bietet, unsere möglichen Zukünfte zu prototypen, zu erfahren und daraus jene Szenarien auszuwählen, die wir als wünschenswert erachten, verfolgen und umsetzen möchten.

Aus Organisationssicht habe ich so ziemlich alle Spielarten erlebt. Vom Großkonzern wie Roche mit knapp 90.000 Mitarbeitenden,
über ein internationales Familienunternehmen wie Neuroth mit 1.200 Mitarbeitenden, zum Startup wie Perludi mit 3 Menschen für eh alles, hin zum Familienkonzern wie die Haufe Gruppe mit 2.500 Mitdenker*innen, hin zum agilen Organisationsexperiment bei Haufe-umantis mit 150 Experimentierfreudigen bis zur One-Person-Show in Netzwerkstrukturen wie ich es heute lebe.

Daher gestalte ich kollaborative Räume für Organisationen und Teams, um die Menschen und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns zu stellen. Facilitierend und inspirierend begleite ich Menschen in die Zukunft des neuen Arbeitens, bin Teil an der Shiftschool in Nürnberg, Co-founder der Innovationagent Academy in Kooperation mit der Creative Region Linz und sitze im Visionary Board der Eigenland GmbH.

// MANUEL’S LEGO SERIOUS PLAY SESSIONS
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